Grenzen setzen in sozialen Institutionen

Die Veranstaltung richtet sich an alle Pädagogen und Mitarbeiter aus sozialen Institutionen, welche zunehmend gefordert sind, mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen umzugehen. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl verhaltensauffälliger Kinder, wissen die oftmals stark geforderten Pädagogen nicht weiter und es kommt immer häufiger zu erheblichen Schwierigkeiten damit, dem nach Aufmerksamkeit ringenden Kind mit seinem unangemessenen und herausfordernden Verhalten Grenzen zu setzen.
Gleichzeitig wirkt sich das störende Verhalten des Kindes/Jugendlichen auf die Gesamtgruppe aus, welche unter den wiederkehrenden Eskalationen zunehmend leidet. Wir beschäftigen uns sowohl in theoretischer Hinsicht mit dieser Thematik, als auch praktisch hinsichtlich der von den Teilnehmern mitgebrachten Fragen und Problemstellungen aus der Fachpraxis. Die Teilnehmer lernen im Seminar den professionellen erzieherischen Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern.

Didaktisch – methodische Gestaltung der Forbildung:

  • Einstimmung auf das Thema: Unsere Gesellschaft im Wandel und warum Pädagogen heutzutage zunehmend gefordert sind, mit verhaltensauffälligen Kindern umzugehen?
  • Vorstellung der Teilnehmer mit Bezugnahme auf das Thema: Welche Erwartungen haben die Pädagogen an das Seminar und welche aktuellen Schwierigkeiten liegen vor?
  • Tagesstruktur/Zielvorgaben
  • Wiederholungen und Zwischenbilanzen werden regelmäßig eingebaut
  • Veranschaulichung durch Beispiele und Vergleiche
  • Vermittlung von theoretischen Grundlagen: Was benötigt ein Kind, um sich gesund entwickeln zu können und woran fehlt es „Verhaltensauffälligen Kindern“
  • „auffälliges Verhalten“ deuten und verstehen und das Kind wertschätzend an Grenzen sättigen
  • Konkretisierung des theoretisch Gelernten an verbal beschriebenen Fallbeispielen aus der Erziehungspraxis der TeilnehmerInnen
  • persönliche Erprobung anhand von praktischen Übungen
  • Reflexion der Teilnehmer
  • Schlussrunde

Fähigkeiten / Fertigkeiten / Handlungskompetenzen / Wissenszuwachs:

  • Erlernung grundlegender pädagogischer / psychologischer Erkenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit „Verhaltensauffälligen Kindern“ - Was zeigt uns das Kind durch sein Verhalten und wie begegne ich diesem Kind?
  • Was sagt uns das Verhalten des Kindes, bezogen auf seinen familiären Kontext, aus?
  • Welchen Einfluss hat mein erzieherisches Verhalten auf das Verhalten des Kindes?
  • wertschätzend Grenzen setzen und ein „entgrenztes Kind“ wieder in die Gemeinschaft integrieren, und in der Folge an Grenzen „sättigen“, bevor es danach sucht
  • den konstruktiven Umgang mit berufsbezogenen Konflikten (ein „Handwerkzeug“ für den pädagogischen Alltag“)
  • Wie kann das theoretisch Gelernte, vor dem Hintergrund der jeweiligen Konzeption, in der Praxis umgesetzt werden

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